Der aktuelle Dezember-Rundbrief 2020 Lädeli Aruna in Kerns OW

Sehr geehrte LeserInnen  

Wir hoffen sehr, dass Sie dieser Brief in guter Gesundheit erreicht und es Ihnen und Ihren Familien gut geht. Im ersten Teil des folgenden Rundbriefs möchten wir kurz über die Situation in Südindien berichten und die Massnahmen, die unsere Partnerorganisation im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ergriffen hat, vorstellen. Ausserdem werden wir über die Situation in den Schulen berichten.
Im zweiten Teil finden Sie ein Interview mit zwei besonderen Menschen, die sich bereits seit vielen Jahren – in enger Zusammenarbeit mit unserer Stiftung – mit besonderem Engagement für Frauen in Südindien einsetzen. Sollten Sie über die Informationen des Rundbriefs hinaus noch Fragen haben, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Viel Freude beim Lesen und herzlichen Dank für Ihre langjährige Unterstützung! Für den Stiftungsrat

 

Kurzer Überblick über die Situation der letzten Monate in Südindien

Am 26. März 2020 wurde in Indien ein landesweiter „Lockdown“ ausgerufen. Private und öffentliche Ver-sammlungen waren streng verboten, die Strassen und Plätze leer, die Schulen und Universitäten geschlos- sen. Auch sämtliche Geschäfte mussten schliessen und Lebensmittel durften nur zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten verkauft werden. Es wurde ein allgemeines Reiseverbot verhängt. Die Einhaltung dieser Regeln wurde von der Polizei überwacht und Verstösse mit grosser Strenge geahndet.

Dieser „Lockdown“ wurde für viele Wochen aufrechterhalten. Die ökonomischen Auswirkungen dieser Zeit waren gravierend. Die Lebensmittelpreise sind drastisch gestiegen und viele Menschen gerieten in existentielle Not. Die indische Regierung reagierte auf diese Entwicklung indem sie die Regeln über die letzten Monate gelockert hat. Doch nach wie vor sind die Schulen und Universitäten geschlossen und viele Menschen können ihrer Arbeit nicht nachgehen.

Massnahmen des Trusts im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie

Eine der ersten Massnahmen des Shanthimalai Trusts nach dem Lockdown war es, sich um Menschen zu kümmern, die als Wanderarbeiter und Wanderarbeiterinnen in Tiruvannamalai gearbeitet hatten. Sie wurden vom allgemeinen Reiseverbot überrascht und konnten nicht zu ihren Familien zurückkehren. In Folge des Lockdowns haben sie ihre Arbeit verloren und befanden sich so in einer sehr kritischen Situation. Der Trust stellte für viele Wochen Unterkünfte für diese Menschen bereit und versorgte sie mit Nahrungsmitteln. Nachdem das allgemeine Reiseverbot aufgehoben wurde, konnten diese Menschen zu ihren Familien zurückkehren.

Eine zweite Massnahme des Trusts ist die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen an Bedürftige. Dies ge- schieht in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden. Die Essenspakete enthalten Reis, Zucker, Öl, verschiedene Linsen und Gewürze. Darüber hinaus stellte der Trust in den ersten Monaten der Pandemie täglich zwei Mahlzeiten für circa 350 Menschen bereit. Vielen Menschen fehlte es an Möglichkeiten sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen, da es an Schutzmasken und einfachen Dingen wie Seife fehlte. Der Trust erkannte dieses Problem und verteilte viele tausend Schutzmasken und Hygieneartikel wie Seife – insbesondere an obdachlose Menschen.

Da viele der Angestellten des Trusts während des Lockdowns nicht arbeiten konnten, wurde ihnen jeden Monat eine finanzielle Grundsicherung zugesprochen, so dass ihr Lebensunterhalt gesichert war.
Dies sind die wichtigsten Massnahmen des Trusts im Überblick. Neben diesen grossen Programmen gab es eine Vielzahl von kleinen Hilfen und Massnahmen, um die Lebenssituation der Menschen in Tiruvannamalai in dieser schwierigen Zeit zu verbessern. Das grosse Engagement unserer Partner in Südindien war auch hier in der Schweiz spürbar und wir sind sehr dankbar, für den aussergewöhnlichen Einsatz unserer indischen Freunde vor Ort. Und auch Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender gebührt unser Dank. Die Stiftung Aruna könnte ihren kleinen, aber sehr wichtigen Beitrag nicht leisten, wenn Sie unsere Arbeit nicht so grosszügig unterstützen würden.

Rundbrief als PDF

Social Distancing in Indien

Situation in der Schule

In ganz Indien sind die Schulen seit Mitte März geschlossen. Die Auswirkungen dieser langen Schulschlies- sung sind für die jungen Menschen besonders hart. Die indische Tageszeitung „The Hindu“ berichtete am 11. Oktober, dass die Schulbildung zum Stillstand gekommen sei und das Unterrichten der Kinder während der Schulschliessung sehr schwierig sei. Daraus ergeben sich grosse Nachteile für die jungen Menschen, denen nun mindestens ein halbes Schuljahr fehlt. Ein anderer sehr wichtiger Aspekt ist, dass die jungen Menschen sehr unter der gegenwärtigen Situation leiden. Das gemeinsame Lernen und der soziale Kontakt fehlen den Schülerinnen und Schülern. Die Londoner Studie „Save the Children“ von diesem Jahr hat gezeigt, dass nach über 16 Wochen Schulschliessung 96 Prozent der Schülerinnen und Schüler unglücklicher sind. Die Eltern berichten von Schlafstörungen, wenig Appetit und dass die jungen Menschen unausgeglichener und aggressiver seien. Die Schulen des Trusts versuchen auf diese schwierige Situation einzugehen und so wird die Oberstufe seit September online unterrichtet. Doch ist dies sehr schwer umsetzbar, da viele Familien kein internetfähiges Endgerät, wie einen Computer oder ein Smartphone haben. Selbst die Familien, die ein Smartphone besitzen, haben meist nur eines für die ganze Familie. Dies macht es für viele der jungen Menschen äusserst schwierig oder gar unmöglich, am On- lineunterricht teilzunehmen.
Da in ganz Indien im Moment kein Präsenzunterricht stattfindet, haben viele Schulen die Gehälter der Lehrerinnen und Lehrer ausgesetzt. Dies hat schwerwiegende Konsequenzen für die Lehrpersonen und ihre Familien. Die Schulen des Trusts haben mit den Lehrpersonen die Vereinbarung getroffen, dass sie während der Schulschliessung auf die Hälfte ihres Gehalts verzichten und 50 Prozent weiterarbeiten. Diese Arbeit ergibt sich aus der Betreuung des Onlineangebots und aus einem Fortbildungsprogramm, welches der Trust in die Wege geleitet hat. Für dieses Programm haben die Schulen indische Experten engagiert, welche die Fortbildungen durchführen. Auf diese Weise versucht der Trust das Beste aus der gegebenen Situation zu machen.

Was unsere Schülerinnen und Schüler Positives zu berichten haben:

Es ist deutlich, dass die gegenwärtige Situation für die Schülerinnen und Schüler unserer Schulen sehr herausfordernd ist. Doch trotz dieser Schwierigkeiten sehen viele junge Menschen auch positive Aspekte in der gegenwärtigen Situation. In den folgenden Aussagen zeigt sich die positive Einstellung der jungen Menschen:

„Ich bin auch dankbar für diese Zeit, weil meine Eltern im Moment nicht arbeiten und daher mehr Zeit für uns haben.“
„Die Geschäfte schliessen früh und mein Vater kommt früher nach Hause und verbringt Zeit mit uns.“ „Unsere Mama hat mehr Zeit und kocht jeden Tag leckeres Essen!“

„Ich habe das Gefühl, dass es meinen Eltern sehr guttut, dass sie im Moment mehr Zeit miteinander ver- bringen und auch unserer Familie tut es gut, dass wir mehr Zeit füreinander haben.“

Dies war ein kurzer Einblick in die wichtigsten, aktuellen Entwicklungen unserer Partnerorganisation. Die Verwirklichung all dieser Massnahmen ist nur dank Ihrer grosszügigen Spenden möglich und wir wollen Ihnen im Namen der Menschen in Tiruvannamalai und im Namen unserer Stiftung für Ihr Engagement danken. Doch gerade in diesen turbulenten Zeiten sind unsere indischen Partner besonders auf Ihre weitere Unterstützung angewiesen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns – in unserer Bemühung zu helfen – unterstützen:

Interview mit Clara Frosio und Judith Lickert

Im Folgenden möchten wir Ihnen in einem ausführlichen Interview zwei Freundinnen und Bekannte vorstellen, die seit Langem ehrenamtlich unsere Stiftung und ihre Partnerorganisation in Südindien unterstützen. Clara Frosio, die seit über 25 Jahren mit einem Marktstand in der Stadt Luzern an mehreren Samstagen im Monat präsent ist und Judith Lickert, die vor Kurzem einen kleinen Verkaufsladen in Kerns im Kanton Obwalden eröffnet hat. Sie kaufen und verkaufen Waren der Shanthimalai Handicraft Development Society, einer Organisation die 1995 aus dem Shanthimalai Trust hervor ging und 2002 den wichtigen Schritt in die Selbstständigkeit gemacht hat. Über 300 Frauen produzieren in einer Genossenschaft unter indischer Leitung kunsthandwerkliche Produkte. Die dadurch gewonnenen Einnahmen fliessen ausschliesslich in die indischen Projekte.

Liebe Clara, wie kam es zu deinem grossen Engagement für die Shanthimalai Handicraft Develop- ment Society?
Clara Frosio: Meine Tochter hat mich darauf angesprochen, dass dies eine Möglichkeit wäre, den bedürftigen Menschen in Indien direkt zu helfen. Es hat mich beschäftigt und ich habe gespürt, dass ich dies gern machen möchte. Damals war es noch viel einfacher an Standplätze in der Stadt zu gelangen. Ausserdem war es noch kostenlos.

Wie hast du die Anfangszeit erlebt?

Clara Frosio: Damals haben wir jeden Monat, das heisst zwölf Mal im Jahr, ausgestellt. Es lief sehr gut an. Wir haben um die 20‘000.- Franken im Jahr eingenommen. In den letzten Jahren ging es drastisch zurück. Heute gehen wir nur noch drei- bis viermal im Jahr und nehmen dann auch weniger ein. Es gelten auch andere Auflagen in der Stadt Luzern. Die Bereitschaft uns zu unterstützen, wie es früher der Fall war, ist nicht mehr die gleiche. Eine Zeit lang durften wir zum halben Preis ausstellen, aber jetzt zahlen wir den vollen Preis von 120.- Franken am Tag.

Wie sieht ein Tag auf dem Markt aus?

Clara Frosio: Wir sind um 6.30 Uhr vor Ort. Mein Mann und weitere Freunde helfen mir den Stand aufzustel- len. Wir sind dann den ganzen Tag dort. Essen und Kaffee bringe ich immer mit. Nur an kalten Tagen schaue ich, dass wir abwechselnd für eine Weile in ein warmes Café sitzen können. Natürlich sind wir im Winter in Vollmontur mit Handschuhen und Skikleidern unterwegs. Um 16.30 Uhr fangen wir an die Waren wieder ein- zupacken, damit wir gegen 17.00 Uhr abfahrbereit sind. Hinzu kommt die Zeit davor und danach. Wir laden die Ware jeweils am Vortag ins Auto, damit wir dann morgens früh abfahrbereit sind. Es sind lange Tage und ich bin abends total erschöpft, aber auch sehr glücklich!

Welche Produkte haben sich am besten verkauft?

Clara Frosio: Batik-Tücher haben wir eine Zeit lang sehr viele verkauft und Stofftaschen und Wirebags, also gehäkelte Nylon-Taschen. Auch gut lassen sich kleine Taschen verkaufen, um Sachen wie Smartphones oder Schminkzeug einzupacken. Die haben wir in verschiedene Grössen und Formen.

Gab es unangenehme Erlebnisse, von denen du berichten kannst?

Clara Frosio: Es kam vor, dass sich Passanten beklagt haben, warum wir Menschen in Indien helfen und nicht hier in der Schweiz. Ich habe dann meist erwidert, ob ihnen bewusst sei, wie viel Hilfe wir Schweizer vom Staat erhalten. Niemand ist obdachlos und niemand muss verhungern. Ich finde es sehr nötig, dass wir auch im Ausland helfen. Es ist ja auch im Sinne der Stiftung den Menschen vor Ort zu einem selbstständigen Leben zu verhelfen, was wiederum dem Problem von Flüchtingen in andere Länder zuvorkommt.

Wie steht es mit schönen Erlebnissen?

Clara Frosio: Schöne hatten wir natürlich ganz viele. Eines der Schönsten war, wie bereits erwähnt, als ein Mann von einer Zeltbaufirma mal spontan auf dem Markt auf mich zukam. Er meine, er habe da eine bessere Lösung als den behelfsmässigen Stand den wir bis dahin hatten. Tatsächlich hat er uns dann einen professionellen Verkaufsstand geschenkt. Damit stellen wir nun seit über 10 Jahren aus. Das war für mich ein kleines Wunder. Ein weiteres war, als mir eine Frau spontan 1000.- Franken gab, nachdem ich ihr erzählte, dass junge Frauen, wenn sie in Indien eine Lehre als Schneiderin beginnen wollen, ihre eigene Nähmaschine mitbringen müssen. Tatsächlich ergab sich kurz darauf eine Situation in Indien, wo ein Teil dieses Geldes einer jungen Frau zu diesem Zweck zu Gute kam. Es gab schon immer wieder sehr feine Menschen.

Man darf sagen, du bist nicht mehr die Jüngste. Wie lange gedenkst du noch auf den Markt zu ge-hen?

Clara Frosio: Ich mache seit einiger Zeit keine grossen Bestellungen mehr in Indien. Die letzten Jahre habe ich meist selber Waren mitgenommen, wenn ich vor Ort war. Mein Wunsch ist, dass wir unsere gelagerten Waren noch verkaufen können, danach werden wir aufhören. Von daher freue ich mich sehr, dass durch Judith Lickert diese Arbeit in ähnlicher Weise fortgeführt wird.

Selbst gestrickte Socken verkauft ihr auch gut, oder!?

Clara Frosio: Ja, was sich am besten verkaufen liess in letzter Zeit sind Wollsachen. Socken, Kinderfinken und Hausfinken mit Ledersohlen und Mützen. Diese fertigen wir allerdings hier in der Schweiz an. Im Verlauf der Zeit hat sich ein Kreis von Frauen gebildet, die ehrenamtlich unter meiner Anleitung Waren stricken. Dieser Austausch bereitet mir sehr viel Freude. Ich habe dann mal die Firma Lang & Co. angeschrieben, welche mich tatsächlich eingeladen hat, um bei ihnen kostenlos Wolle zu beziehen. Seither legen sie mir regelmässig Wolle zu günstigen Preisen zur Seite.

Liebe Judith, du bist erst vor kurzem in die Schweiz gezogen, hast aber davor für unseren Partner- verein in Deutschland Waren verkauft?
Judith Lickert: Ich verkaufe unsere Produkte seit circa 2005 auf Märkten und für knapp drei Jahre führte ich auch einen kleinen Laden unter der Kirche in Niederhausen (Süddeutschland), zusammen mit meiner Tante und anderen Bekannten rund um Freiburg im Breisgau.

Wie bist du dazu gekommen?

Judith Lickert: Durch Erlebnisse in meinen 20ern in Südindien, die die Sehnsucht weckten, Teil einer unter-stützenden Gemeinschaft zu sein, die Menschen mitnimmt, die sehr wenig haben. Dann natürlich der Spass, den es macht, schöne Dinge auszupacken, zu sortieren, auszubreiten und zu verkaufen und natürlich mit Menschen zusammenzusein, mit denen man all dies schon lange teilt.

Wie sieht ein Tag im Laden aus?

Judith Lickert: Ein Tag im Laden sieht jetzt ruhiger aus als damals auf dem Markt. Das Organisieren von Helfern und Ständen, das Einpacken und Transportieren der Waren vor und nach den Markttagen fällt weg. Auch das Wegfallen der Sorge ums Wetter und dass man bei Wind und Regen oder Gewitter schnellschnell alles einpacken muss, erleichtert mich ungemein. Im Laden kann ich in Ruhe schauen, ob die Waren an ihrem Ort liegen oder ob etwas nachbestellt werden muss. Ich kann telefonieren und organisieren. Dann wische ich Staub und freue mich, wenn Kunden eintrudeln, die sich erst einmal am typischen Indiengeruch erfreuen, um dann in aller Ruhe etwas Schönes für sich zu finden.

Welche Produkte sind dir ans Herz gewachsen?

Judith Lickert: Ich stehe hinter allen unseren Artikeln und liebe sie, aber auch ich habe eine besondere Zuneigung für unsere gehäkelten Taschen aus Nylon. Nicht nur, dass sie immer wieder für Erstaunen und Freude bei den Kunden sorgen, da sie wirklich von Hand gehäkelt werden. Sie haben mich auch noch nie im Stich gelassen, auch wenn ich sie noch so schwer beladen habe. Ich spüre sie fast wie ein Sinnbild unserer Partnerschaft mit den Frauen in Indien und natürlich im Umgang mit uns selbst... geduldig, stabil, flexibel und einmalig!

Was berührt dich bei dieser Arbeit?

Judith Lickert: Da möchte ich eine ganz kleine Erinnerung erzählen von meinem allerersten Marktstand. Wir wollten auf einen Weihnachtsmarkt und haben einen Tisch im Keller meiner Mutter aufgebaut, um alles mit Preisen zu kennzeichnen. Meine Mutter hat damals noch gelebt, aber sie war schon recht krank mit einem Karzinom. Eigentlich war es ihr zuviel, dass ich diese Aufregung ins Haus brachte. Aber überraschend stieg sie in den Keller runter, hat die Produkte gesehen, sich in sie verliebt und mitgeholfen Preise aufzukleben. Es war eine besondere, freudige und stille Stunde für uns zwei.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank von Seiten unserer Stiftung für eure wertvolle Arbeit. Danke für das Gespräch!

Informationen zum Laden und Marktstand finden Sie auf Instagram @laedeliaruna und auf unserer Webseite unter Produkteverkauf.

Clara Frosio an ihrem Marktstand

Judith Lickert vor ihrem Lädeli Aruna