KOOPERATIONS-PROJEKTE  SUCHEN SPONSOREN für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt.

Umsichtiges Wirtschaften mit Rohstoffen wie Wasser, Energie und Abfall steckt an vielen Orten in Indien noch in den Kinderschuhen. Unser Partnerverein in Deutschland, der Freundeskreis Indien möchte hier ein Zeichen setzen und sucht verantwortungsvolle Sponsoren in Indien, Deutschland, der Schweiz oder den USA, die diese Light-House-Projekte unterstützen.

Recycling

Vor dem Plastik-Zeitalter war Abfall weitgehend biologisch abbaubar. Verpackungsmaterial bestand meist aus Bananenblättern, die nach Gebrauch verbrannt wurden oder im Laufe der Zeit kompostierten. Heute aber besteht der meiste Abfall aus Plastik oder Kunststoffen mit sehr langer Lebensdauer. Da der Hausabfall oft im nächstgelegenen offenen Abwasserkanal landet, verstopfen diese regelmässig - was insbesondere in der Regenzeit zu prekären hygienischen Verhältnissen führt. Vor allem für Kühe, die aus Mangel an Futter alles Herumliegende fressen, sind Plastikreste zudem lebensgefährlich. Dort stellt er ein erhebliches Risiko für Menschen und Tiere dar. Letztere verenden oft qualvoll an den Resten menschlicher Zivilisation, gerade auch wenn Wassermangel herrscht.

Der Shanthimalai Trust möchte daher ein Projekt initiieren:

Dies soll in allen Gebäudekomplexen des Trusts und verbundener Betriebe eingeführt werden, also in Klinik, Werkstätten, Schulen, und Verwaltung.

Darüber hinaus sollen im Unterricht unserer Schulen verstärkt Umwelt-Themen gelehrt werden. Nur auf diesem Wege kann das Umwelt-Bewußtsein der zukünftigen Generation erweitert und angehoben werden. Man kann damit nicht früh genug anfangen. Dafür soll eigens ein Informationsfilm geschaffen werden, um Inhalte anschaulicher und nachhaltiger vermitteln zu können.

Finanzierung

Die geschätzten Kosten für das Recycling-Projekt liegen bei etwa 90.000 CHF für Material, Installationskosten und Projektmanagement. Folgekosten ca. 2.000 CHF pro Jahr. Davon sind bereits 15% finanziert.

Kontakt und Information 

solarenergie

Die indische Regierung fördert erfreulicherweise den Ausbau von Solarenergie. Aber wir müssen den Anfang mit sauberer Energie in unserer nächsten Umgebung selbst machen. Es geht hier in erster Linie um die Installation  und das Betreiben und Sichern (Diebstahl!) von Photovoltaik-Modulen auf den Dächern der Gebäude des Trusts sowie Batterien zur Stromspeicherung. Stundenlange Stromausfälle und hohe Elektrizitätsrechnungen gehören dann hoffentlich bald der Vergangenheit an. 

Dies bedingt erhebliche Investitionen, die wir nicht selbst 'stemmen' können. Neben dem Know-How, das wir von deutschen Universitäten und lokalen Colleges erhalten, benötigen wir tatkräftige Projektmanager vor Ort, welche Erfahrung im Umgang mit Mensch und Technik im indischen Kontext haben.

Finanzierung

Die geschätzten Kosten für das Solarprojekt (Phase 1) liegen bei etwa 60.000 Euro für Material, Installationskosten und Projektmanagement. Folgekosten ca. 2.000 Euro pro Jahr. Davon sind bereits 20% finanziert.

Kontakt und Information 

Wasser

Wenn der Monsun ausbleibt und eine lange Dürreperiode herrscht, oder die Wassermassen des Monsuns ein normales Leben unmöglich machen: in beiden Fällen sieht sich die Bevölkerung in der prekären Lage, dass diese Effekte derzeit kaum abgemildert werden können.

Tiefe Brunnen zu bohren und Wasser zu finden kostet Geld. Viele der bereits bestehenden Brunnen werden immer weiter vertieft und das Grundwasserniveau sinkt weiter ab. Zudem geht ein erheblicher Teil des geförderten Wassers durch undichte Leitungen und Armaturen verloren.

Nachhaltiges Wassermanagement steckt hier, wenn es überhaupt existiert, noch in den Kinderschuhen. Ziel des Projektes ist es, in einem eng begrenzten Versuchsgebiet den Wasserverbrauch zu minimieren und den gesamten Gewinnungs- und Verbrauchskreislauf möglichst verlustfrei zu erhalten, bis hin zur Abwasserbehandlung. Das kann beispielsweise durch Reduzierung von Wasserspülung der Toiletten, Bau von Zisternen und Abdichtung von Rohrleitungen auf dem Gelände geschehen.

Wasserhygiene durch Filterung ist ein weiteres wichtiges Thema, um Krankheitsübertragung durch verschmutztes Wasser zu verhindern.

All das soll durch (andernorts) bewährte, intelligente und integrierte Technologien verwirklicht werden - ein hoher Anspruch, in einer Region, wo es selbst in der Stadt meist nur offene Abwasserkanäle gibt.

(Bild rechts: ein Brunnen wird mit gekauftem Wasser aufgefüllt. In Zeiten der Trockenheit die derzeit einzige - aber unökologische - Art der Wasserknappheit zu entgehen)

Finanzierung

Die geschätzten Kosten für das Wasserprojekt liegen bei etwa 120.000 Euro für Material, Installation, und Projektmanagement. Folgekosten ca. 3.000 Euro pro Jahr. Davon sind bereits 10% finanziert.

Kontakt und Information